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Szeneköchin des Jahres kooperiert mit Rosenthal
Sarah Wiener, weißes Gold und Gaumenfreuden
Starköchin Sarah Wiener wirbt für „A la carte“
FRANKFURT – Sie ist die erste Frau, die zum Szenekoch des Jahres gewählt wurde und die einzige Vertreterin dieser erlauchten Gruppe, die ohne die Dekoration mit einem Stern am Herd steht: die Starköchin Sarah Wiener. Und weil die Kreativität der Köche in Zukunft verstärkt Einfluss haben wird auf Produktentwicklung und -gestaltung, hat die Firma Rosenthal die Wienerin mit ins Boot genommen.
Auf der Ambiente in Frankfurt warb Sarah Wiener für das mit mehreren internationalen Designpreisen ausgezeichnete „A la Carte“ der studio-line – sechs unterschiedliche Gedecke, die dennoch harmonisch auf einen Tisch passen. „Ich und diese Linie haben viel gemeinsam“, bekannte Sarah Wiener bei einer Signierstunde: „Hohe Individualität, die ich auch für mich beanspruche.“
Die charmante Wienerin erfüllte jeden Signier-Wunsch, der auf weißem Gold verewigt werden sollte und plauderte ein wenig aus dem Nähkästchen. „Natürlich gefällt mir nicht jedes Porzellan, aber auch bevor es zur Kooperation mit Rosenthal kam, war ich ein großer Fan der Firma.“ In ihrem Lokal serviert die Österreicherin die Speisen auf der Form Scoop, die zur Serie „A la Carte“ gehört. „Diese Linie hat mich am meisten inspiriert. Ich habe das Geschirr nicht entworfen, aber vielleicht kommt es ja noch zu einer künstlerischen Zusammenarbeit.“
Auch als Rosenthal am Samstagabend 480 Gäste zur Verleihung des Händler-Award in den „Witzigmann & Roncalli-Bajazzo“ einlud, wurde Sarah Wiener als Ehrengast begrüßt. Somit war sie der Starkoch des Abends, zumal Chef Eckart Witzigmann wegen einer hohen Ehrung in Schweden weilte. Rosenthal-Vorstandsvorsitzender Ottmar C. Küsel bezeichnete Sarah Wiener als bekannteste, charmanteste und schönste Szeneköchin in Deutschland. Und die Österreicherin konterte spontan: „Das ist alles ein bisschen relativ – es gibt ja nur eine.“
Ehe die Gäste einen spritzigen Cocktail aus Akrobatik, Komik, Magie und Live-Musik im Spiegelzelt erlebten, ehrten Küsel und Wiener vier Händler für ihr außergewöhnliches Engagement: die Firma Abt aus Ulm, die Firma Equinox aus Belfast, das Porzellanhaus Frick aus Friedberg und die Firma Golden Dolphin aus Teheran. Mit einem exklusiven Obelisk aus Rosenthal-Porzellan können die Preisträger nun ihre Fachgeschäfte schmücken.
Auch wenn Eckart Witzigmann nicht zugegen war, glänzte doch sein großes Team mit einer brillanten Dinnershow für alle Sinne. Und so gab es neben dem Entertainment der Extraklasse auch ein erlesenes Menü: Variation vom Yellow Fin-Thunfisch mit Vitello-Crème, Rosette von der Seezunge mit Langustine auf Blattspinat in Champagnersauce, Medaillon vom Kalbsrücken mit karamellisiertem Spitzkohl sowie Schokoladen-Parfait mit Gewürzorangen und Campari-Sorbet.
Charmant lobte Sarah Wiener ihren Kollegen Witzigmann, „mit dem ich vor 15 Jahren einmal in Österreich gekocht habe, als ich noch ein No-Name war“. Ihre Speise-Favoriten waren das Kalb und der Thunfisch. „Ich bewundere ihn. Es ist nicht schwer, für zehn Leute zu kochen. Aber für so eine Menge und alles auf den Punkt – das ist eine Kunst